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Webradio Sendeplan im Vergleich: Worauf du achten solltest

25. Juni 2026·5 Min Lesezeit

Fast jedes Webradio steht irgendwann vor derselben Frage: Wie zeige ich meinen Hörern, wann welche Sendung läuft? Die Lösungen reichen von der handgepflegten HTML-Tabelle bis zum spezialisierten Dienst. Hier ein nüchterner Vergleich der gängigen Wege.

Handgepflegte Website-Sektion

Der klassische Einstieg: eine Tabelle oder Liste direkt im CMS der eigenen Website, von Hand aktualisiert.

  • Vorteil: kein zusätzliches Werkzeug, volle Kontrolle über Design.
  • Nachteil: jede Änderung ist manuelle Handarbeit in HTML/CMS. Kein „aktuell läuft“-Hinweis, keine Struktur pro Woche, meist kein mobilfreundliches Layout ohne Zusatzaufwand.

Eigenbau mit Datenbank

Größere Webradios bauen sich eine eigene Sendeplan-Verwaltung mit Datenbank und Admin-Oberfläche. Das gibt maximale Flexibilität, kostet aber Entwicklungszeit und laufende Wartung – und muss bei jedem neuen Feature (Wunschbox, Moderatoren-Rollen, Statistiken) selbst weitergebaut werden.

Fertige Sendeplan-Dienste

Spezialisierte Dienste wie radiosendeplan.de übernehmen Sendeplan, Team-Verwaltung und Hörer-Seite als fertiges Paket. Du trägst Sendungen in einer Weboberfläche ein, der Rest – responsives Design, automatische ON-AIR-Markierung, Einbettung auf der eigenen Website per Plugin oder Code-Schnipsel – läuft mit.

Worauf du bei einem fertigen Dienst achten solltest: Lässt sich der Sendeplan auf deiner eigenen Website einbetten (WordPress-Plugin, iframe)? Können mehrere Moderatoren gleichzeitig pflegen? Gibt es einen dauerhaft kostenlosen Einstieg zum Ausprobieren?

Sonderfall: laut.fm & Streaming-Plattformen

Sendest du über eine Plattform wie laut.fm, hast du dort oft schon einen Sendeplan – der aber an die Plattform gebunden ist und selten auf der eigenen Website gut aussieht. Manche Sendeplan-Dienste importieren diesen Plan automatisch und zeigen ihn zusätzlich im eigenen Design auf der eigenen Domain.

Entscheidungshilfe

  • Nur ein kleiner, statischer Plan ohne häufige Änderungen? Handgepflegte Sektion reicht.
  • Mehrere Moderatoren, wöchentlich wechselndes Programm? Ein fertiger Dienst spart hier deutlich Zeit gegenüber Handarbeit.
  • Eigene, sehr spezielle Anforderungen (z. B. Integration in bestehende große Systeme)? Eigenbau lohnt sich erst ab entsprechender Größe.

Für die meisten Webradios – vom Hobby-Sender bis zur kleinen Redaktion – ist ein fertiger Dienst der Punkt mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und Ergebnis: kein Programmieren, aber trotzdem ein Sendeplan, der wie ein eigenes Stück Website wirkt.

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